Geschichtlicher Hintergrund


Ostrowiec Świętokrzyski blickt auf eine langjährige und reiche Tradition in der Metallherstellung. Eine enge Verbindung mit dieser Branche begann bereits Anfang des 19. Jahrhunderts und setzt sich bis zum heutigenTag fort. Die erste Metallwerkanlage wurde 1813 auf dem Gebiet des damaligen Dorfes Kuźnia errichtet. Die Eisengießerei war das Ergebnis der unternehmerischen Initiative von Jan Dobrzański, einem Grundbesitzer des Ostrowiec Bezirks, der auf eine erfolgreiche und daeurhafte Weise die Industrialisierung der Region begann. Die zweite Eisengießerei, deren Bau im Jahre 1837 begann, wurde in Częstocice eingerichtet. Ihr Gründer, Graf Henryk Łubieński, war ebenfalls ein Landbesitzer des Ostrowiec Bezirks, Finanzier und Industrieller in dem damaligen Königreich Polen. Er beauftragte Antoni Klimkiewicz mit dem Bau. Diese Eisengießerei wurde genau auf der Stelle errichtet, wo sich heute Świętokrzyskie Zentrum fur Qualitaetsuntersuchung GmbH befindet. Beide Gießereien waren in unmittelbarer Nähe zu einander und nutzten das Wasser des Kamienna Flusses als Energieqüelle für ihre Maschinen und Anlagen. Die metallurgische Industrie, initiiert von den beiden ursprünglichen Werken, wurde später bei Huta Klimkiewiczów, Zakłady Ostrowieckie, Huta „Ostrowiec,“ Huta Marceli Nowotko, und heute „Celsa Ostrowiec Huta“ Sp.z o. o. fortgesetzt.

Die Gießereien wurden von Anfang an und dann durch das stürmische 19. Jahrhundert einer regelmäßigen technischen und technologischen Entwicklung unterzogen. Eine ständige Steigerung der Produktion, sowohl in dem Ausmaß wie auch im Angebot der Produkte, ging Hand in Hand mit der Verbesserung und Modernisierung. Der Durchbruch auf dem Gebiet der Technologie kam in den 1870ger Jahren mit der Einrichtung eines Forschungslabors im Huta Klimkiewiczów Verwaltungszentrum. Es war das erste Labor auf dem Gebiet des Alten Polnischen Becken und sollte beiden Gießereien dienen: Zakłady Ostrowieckie und Zakłady Starachowickie. Die Idee der Einrichtung eines solchen Labors wurde schon früher vorgeschlagen. Aus einem Schreiben von Łęcki geht hervor, daß es die Absicht war „…die Arbeit der Hochöfen zu verbessern, die bis dahin auf oberflächlichen und ungenauen Bewertungen der prozentualen Anteile und Eigenschaften von Eisenerzen basierte…“ Świętokrzyskie Zentrum fur Qualitaetsuntersuchung GmbH ist der Nachfolger dieses Labors und aus diesem Grund erscheint das Jahr „1870“ im Logo der Firma.

Historische und soziale Ereignisse am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts, vor allem die Wiederherstellung der Unabhängigkeit, die zwei Weltkriege und danach der erzwungene Kommunismus, brachten einschneidende Veränderungen in das Leben der metallurgischen Anlagen, insbesondere:

  • die Gründung von Spółka Udziałowa Zakładów Ostrowieckich 1885,
  • die Verstaatlichung der Huta nach der Befreiung 1945,
  • die Gründung von Huta „Ostrowiec“ 1948,
  • die Benennung der Huta nach dem kommunistischen Aktivist Marceli Nowotko 1952,
  • die Gründung der Obszar Przemysłowy – Zakłady Ostrowieckie S. A.,
  • die Aufteilung des so genannten „Stary Zakład“ in neue unabhängige Unternehmen in den 1990ger Jahren.

In diesen dramatischen Zeiten funktionierte das Forschungslabor ununterbrochen und führte weiterhin Prüfungen für die Hüttenwerke durch. Es wurde vor kurzem unter dem Namen Biuro Kontroli Technicznej i Systemu Jakości betrieben. Laboratorium Badania Metali war ein struktureller Teil davon.

Das Gebäude des Laboratoriums Badania Metali beherbergt derzeit Świętokrzyskie Centrum Badania Jakości Sp . z o.o, ein Unternehmen, das im Jahr 2005 auf der Grundlage der alten Traditionen seiner Vorgänger erstellt wurde. Es ist ein modernes Forschungszentrum, das sich auf die Ausführung von Stärke- und Zerstörungsfreien Prüfungen.

Wielki piec z okresu międzywojennego
Wielki piec w hucie w Klimkiewiczowie wybudowanej w 1839r.
Wielki piec w początkach XXw.
Zakłady Ostrowieckie pierwszej połowie XXw.
Zakłady Ostrowieckie pierwszej połowie XXw.